motion EAP

System zur Effizienzsteigerung und Assistenz bei Produktionsprozessen in Unternehmen auf Basis von Bewegungserkennung und Projektion

Laufzeit: Dezember 01.01.2013 – 31.12.2016

Beschreibung

Logo der motion EAP

Der Einsatz von motionEAP ermöglicht eine zielgerichtete Unterstützung insbesondere leistungsgeminderter Mitarbeiter bei Produktionstätigkeiten. Hierzu erfasst das System, wie die erforderlichen Arbeitsschritte ausgeführt werden und weist auf evtl. aufgetretene Fehler hin. Dadurch kann eine Erhöhung der Produktqualität und Prozessstabilität erreicht werden.

Zugleich unterstützt motionEAP ein gesundes Arbeitsverhalten durch den Einbezug ergonomischer Aspekte, beugt somit verschleißbedingten Erkrankungen vor und reduziert damit Fehlzeiten. Der gleichzeitige Einsatz motivierender Elemente unterstützt zusätzlich die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. Das System kennt die Person, mit der es zusammenarbeitet. So ist es möglich, dass das Anleitungsprogramm individuell auf die Bedürfnisse eingeht und sicherstellt, dass es zu keiner Überforderung oder Überlastung kommt.

Entstehung und Definition der GWW-Projektbeteiligung

Um eine gute Anwendbarkeit und eine hohe Akzeptanz des Assistenzsystems zu erzielen, beteiligt sich die GWW im Forschungsprojekt bei der Erstellung von detaillierten Anforderungskatalogen (Nutzer-Lastenheften), die u. a. in den Themen Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung (Haptik, Optik), eingesetzte Werkstoffe Umsetzungsmöglichkeiten überprüfen bzw. aufzeigen.
Ein weiterer Aufgabenumfang der GWW ist die Beteiligung und Durchführung umfangreicher System- und Anwendertests, um Funktion, Anwendbarkeit und Akzeptanz in Zusammenarbeit mit den Herstellern der Testsysteme zu erproben.

Projektziele der GWW

Durch die neu entwickelten Montageplätze mit Anleitungs- / Assistenzfunktion sehen wir gute Erfolgschancen im Bereich unserer Personal- und Mitarbeiterentwicklung, sodass unsere Wettbewerbsfähigkeit durch den Einstieg in neue Aufgabengebiete und -umfänge mit höheren Wertschöpfungstiefen durch Menschen mit Behinderung möglich ist.

Die Verbesserung der Fertigungsinfrastruktur, die Möglichkeit, unsere Anwendergruppe zu vergrößern und somit Lebens- und Arbeitsbedingungen ebenfalls mit zu optimieren, sind Ziele und Motivation für die GWW-Beteiligung im Rahmen des Forschungsprojektes.

Projektpartner

Logo des Bundesministeriums fuer Wirtschaft und Technologie

Für die Projektrealisierung werden Experten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen benötigt. Daher kooperieren drei Anwender mit zwei Herstellern, zwei Hochschulen und einem Softwareentwicklungsunternehmen. Dies zeigt den anwendungs- bzw. anwenderorientierten Ansatz des Projekts.

Anwender: Audi AG, Bessey Tool GmbH & Co. KG, GWW GmbH

Hersteller: Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Robert Bosch GmbH

Forschung und Entwicklung: Hochschule Esslingen, Universität Stuttgart

Entwicklung: Korion Simulation & Assistive Technology GmbH

Weitere Informationen zu motion EAP erhalten Sie unter www.motionap.de.

Ihr Ansprechpartner

Hartmut Schwemmle

Leiter Technik und Produktion
hartmut.schwemmle@gww-netz.de

Telefon: 07034 / 27041-146
Telefax: 07034 / 27041-103