PM_05.2008
[20.06.2008] PM_05.2008
Pressemitteilung GWW
GWW und KD-Sondermaschinenbau gründen die Stiftung ZENIT
Zentrum für Eingliederung, Nachteilsausgleich, Integration und Teilhabe
Gärtringen, 20.Juni.2008
Mit der Gründung der Stiftung wollen die Stifter Dr. Matthias Kleinert und Robert Krauß, Eigentümer der KD-Sondermaschinenbau GmbH aus Holzgerlingen und die GWW – Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH Sindelfingen, insbesondere wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen bei der Integration unterstützen und ihnen eine Chance geben, denn Menschen mit einer Behinderung dürfen nicht zu den Randgruppen unserer Gesellschaft gehören.
Der Gesetzgeber hat die Eingliederung in die Gesellschaft mit dem Sozialgesetzbuch fast vorbildlich geregelt und mit den Werkstätten für behinderte Menschen wurden adäquate Eingliederungsmöglichkeiten geschaffen.
Aber nicht jeder in unserer Gesellschaft hat dieses „Glück“, denn all zu viele Menschen fallen noch durch die Maschen staatlicher Regelungswerke und mit dem Armutsbericht vom Mai dieses Jahres hat die Bundesregierung dies eindrücklich unter Beweis gestellt.
Wie kam es zur Stiftung?
Bei der GWW wusste man von den Menschen, die durch alle Maschen fallen und es war auch bekannt, dass der gesetzliche Auftrag der GWW hier keine Spielräume zu ließ. Dies änderte sich mit der neuen Fertigungsstätte der GWW in Holzgerlingen. Vermieter ist hier Robert Krauß, Inhaber der Firma KD-Sondermaschinenbau in Holzgerlingen. In gemeinsamen Gesprächen wurde nicht nur die geschäftliche Seite erörtert, sondern auch die Idee einer gemeinsamen Stiftung, denn Robert Krauß hatte in der Familie keinen Nachfolger für seine Firma und war von der Arbeit der GWW sehr angetan. Auch der Mitgesellschafter bei KD, Dr. Matthias Kleinert, vielen noch als Regierungssprecher von Ministerpräsidenten Lothar Späth bekannt, schloss sich spontan dieser Idee an. Ebenso sah der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der GWW, Landrat Bernhard Maier, in der Stiftung gute Zukunftschancen, sodass der Realisierung nichts mehr im Wege stand.
Gründung
Am 19.Juni 2008 war es dann so weit, als die Stiftung der Presse vorgestellt wurde. Landrat Bernhard Maier hob noch einmal die glücklichen Umstände im Vorfeld ab und zollte den Stiftern Krauß und Kleinert seine Anerkennung, „denn es ist nicht üblich, dass man seine Firma so einfach in eine Stiftung einbringt“ und weiter zum Stiftungszweck: „Die staatlichen Fördertöpfe sind starr“ und es gebe nun einmal Menschen, die ein persönliches Schicksal haben, welches sich nicht an den starren Töpfen orientiert.
Matthias Kleinert, ehemaliger Regierungssprecher im Land brachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Günther Oettinger mit, der schon beim Start der Festzeltgarniturenfertigung in Holzgerlingen zu Gast war. Er betonte auch, dass man hier ein Zeichen setzen will, denn „dies ist ein Beispiel aus Baden-Württemberg für Deutschland“. Rainer Knapp, Geschäftsführer der GWW und Stiftungsvorstand dachte schon an die konkrete Arbeit der Stiftung, denn „das bringt jetzt einen richtigen Schub, Dinge anzugehen, die bisher nicht möglich waren“.
Stiftungszweck
Über Ziel und Zweck der Stiftung und die finanziellen Anteile war man sich schnell einig und mit der fachkundigen Unterstützung durch die auf Stiftungen spezialisierten Fachanwälte wurde die Stiftungssatzung und das Stiftungsgeschäft wie folgt formuliert:
Zweck der Stiftung ist die wirtschaftliche und soziale Integration benachteiligter Menschen. Dazu gehören insbesondere die berufliche Qualifizierung, die Förderung ehrenamtlicher Hilfen und der Aufbau gemeindeintegrierter Netzwerke, sowie die Durchführung und Unterstützung von Projekten zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration einschließlich der Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft.
Eine Begrenzung auf bestimmte Personenkreise oder Regionen ist nicht vorgesehen. Der Stiftungszweck ist satzungsmäßig so formuliert worden, dass die Stiftung als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt werden konnte.
Es wird eine Stiftung nach Deutschem Recht in Form einer rechtsfähigen, unternehmensverbundenen und gemeinnützigen Förderstiftung gebildet.
In die Stiftung werden die beiden Unternehmen KD-Sondermaschinenbau GmbH und die FEMOS gGmbH mit einem gemeinsamen Firmenwert von ca. 3,5 Mio. Euro eingebracht. Aus dem Ertrag dieser beiden Unternehmen wird dann der Stiftungszweck finanziert und hier rechnet Ladrat Maier jährlich mit einer sechsstelligen Summe.
Auch ein passender Name war schnell gefunden:
ZENIT - Zentrum für Eingliederung, Nachteilsausgleich, Integration und Teilhabe und am 19.Juni 2008 wird in Holzgerlingen die Gründung der Stiftung durch die notarielle Beurkundung vollzogen.
Pressemitteilung GWW
GWW und KD-Sondermaschinenbau gründen die Stiftung ZENIT
Zentrum für Eingliederung, Nachteilsausgleich, Integration und Teilhabe
Gärtringen, 20.Juni.2008
Mit der Gründung der Stiftung wollen die Stifter Dr. Matthias Kleinert und Robert Krauß, Eigentümer der KD-Sondermaschinenbau GmbH aus Holzgerlingen und die GWW – Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH Sindelfingen, insbesondere wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen bei der Integration unterstützen und ihnen eine Chance geben, denn Menschen mit einer Behinderung dürfen nicht zu den Randgruppen unserer Gesellschaft gehören.
Der Gesetzgeber hat die Eingliederung in die Gesellschaft mit dem Sozialgesetzbuch fast vorbildlich geregelt und mit den Werkstätten für behinderte Menschen wurden adäquate Eingliederungsmöglichkeiten geschaffen.
Aber nicht jeder in unserer Gesellschaft hat dieses „Glück“, denn all zu viele Menschen fallen noch durch die Maschen staatlicher Regelungswerke und mit dem Armutsbericht vom Mai dieses Jahres hat die Bundesregierung dies eindrücklich unter Beweis gestellt.
Wie kam es zur Stiftung?
Bei der GWW wusste man von den Menschen, die durch alle Maschen fallen und es war auch bekannt, dass der gesetzliche Auftrag der GWW hier keine Spielräume zu ließ. Dies änderte sich mit der neuen Fertigungsstätte der GWW in Holzgerlingen. Vermieter ist hier Robert Krauß, Inhaber der Firma KD-Sondermaschinenbau in Holzgerlingen. In gemeinsamen Gesprächen wurde nicht nur die geschäftliche Seite erörtert, sondern auch die Idee einer gemeinsamen Stiftung, denn Robert Krauß hatte in der Familie keinen Nachfolger für seine Firma und war von der Arbeit der GWW sehr angetan. Auch der Mitgesellschafter bei KD, Dr. Matthias Kleinert, vielen noch als Regierungssprecher von Ministerpräsidenten Lothar Späth bekannt, schloss sich spontan dieser Idee an. Ebenso sah der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der GWW, Landrat Bernhard Maier, in der Stiftung gute Zukunftschancen, sodass der Realisierung nichts mehr im Wege stand.
Gründung
Am 19.Juni 2008 war es dann so weit, als die Stiftung der Presse vorgestellt wurde. Landrat Bernhard Maier hob noch einmal die glücklichen Umstände im Vorfeld ab und zollte den Stiftern Krauß und Kleinert seine Anerkennung, „denn es ist nicht üblich, dass man seine Firma so einfach in eine Stiftung einbringt“ und weiter zum Stiftungszweck: „Die staatlichen Fördertöpfe sind starr“ und es gebe nun einmal Menschen, die ein persönliches Schicksal haben, welches sich nicht an den starren Töpfen orientiert.
Matthias Kleinert, ehemaliger Regierungssprecher im Land brachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Günther Oettinger mit, der schon beim Start der Festzeltgarniturenfertigung in Holzgerlingen zu Gast war. Er betonte auch, dass man hier ein Zeichen setzen will, denn „dies ist ein Beispiel aus Baden-Württemberg für Deutschland“. Rainer Knapp, Geschäftsführer der GWW und Stiftungsvorstand dachte schon an die konkrete Arbeit der Stiftung, denn „das bringt jetzt einen richtigen Schub, Dinge anzugehen, die bisher nicht möglich waren“.
Stiftungszweck
Über Ziel und Zweck der Stiftung und die finanziellen Anteile war man sich schnell einig und mit der fachkundigen Unterstützung durch die auf Stiftungen spezialisierten Fachanwälte wurde die Stiftungssatzung und das Stiftungsgeschäft wie folgt formuliert:
Zweck der Stiftung ist die wirtschaftliche und soziale Integration benachteiligter Menschen. Dazu gehören insbesondere die berufliche Qualifizierung, die Förderung ehrenamtlicher Hilfen und der Aufbau gemeindeintegrierter Netzwerke, sowie die Durchführung und Unterstützung von Projekten zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration einschließlich der Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft.
Eine Begrenzung auf bestimmte Personenkreise oder Regionen ist nicht vorgesehen. Der Stiftungszweck ist satzungsmäßig so formuliert worden, dass die Stiftung als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt werden konnte.
Es wird eine Stiftung nach Deutschem Recht in Form einer rechtsfähigen, unternehmensverbundenen und gemeinnützigen Förderstiftung gebildet.
In die Stiftung werden die beiden Unternehmen KD-Sondermaschinenbau GmbH und die FEMOS gGmbH mit einem gemeinsamen Firmenwert von ca. 3,5 Mio. Euro eingebracht. Aus dem Ertrag dieser beiden Unternehmen wird dann der Stiftungszweck finanziert und hier rechnet Ladrat Maier jährlich mit einer sechsstelligen Summe.
Auch ein passender Name war schnell gefunden:
ZENIT - Zentrum für Eingliederung, Nachteilsausgleich, Integration und Teilhabe und am 19.Juni 2008 wird in Holzgerlingen die Gründung der Stiftung durch die notarielle Beurkundung vollzogen.

Stiftungsrat in der Festzeltgarnituren Produktion von links: Carsten Claus (KSK Böblingen) GWW-Mitarbeiter Wolfgang Gann, Rainer Knapp (Stiftungsrats-Vorsitzender), Bernhard Maier Landrat Böblingen und die Stifter Matthias Kleinert und Robert Krauß
Weitere Informationen zur Stiftungsgründung finden Sie hier.
Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner:
| Telefon | 07034 / 27041-130 |
| Mobil: | 0174 / 31 777 19 |
| Telefax | 07034 / 27041-103 |
Seite zuletzt geändert am: 23.06.2008
