Neue Wege zur beruflichen Qualifikation in Sozialberufen
Sindelfingen Gärtringen, 02.02.2010
Mit der Tagung „Neue Wege zur Qualifizierung / Ausbildung für Werkstatt-beschäftigte“ werden Möglichkeiten bei der beruflichen Qualifikation behinderter Menschen aufgezeigt. Über 110 Fachleute aus ganz Deutschland haben sich zu der Tagung angemeldet, welche von der GWW - Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH, der Lebenshilfe Braunschweig und den Mainfränkischen Werkstätten in der Gottlieb-Daimler-Berufsschule Sindelfingen am 10.02.2010 durchgeführt wird.
Die Veranstalter greifen die große Herausforderung für Werkstätten auf, neue Arbeitsfelder und Qualifizierungsmöglichkeiten für die Werkstattbeschäftigte zu erschließen. Ein solches Arbeitsfeld ist zunehmend im sozialen Bereich zu finden.
Gerade die Anforderungen unterstützungsbedürftiger Menschen mit und ohne Behinderung nehmen immer weiter zu. Der Bedarf an ausgebildeten Kräften sowohl im Wohnbereich als auch im familiären Bereich wird weiter steigen. Einige Werkstattträger haben bereits erkannt, dass auch Menschen mit Behinderungen Betreuungs- und pflegerische Leistungen erbringen, ihre Kompetenzen einsetzen und dabei stetig weiter entwickeln können.
Die Fachtagung „Neue Wege zur Qualifizierung / Ausbildung für Werkstattbeschäftigte“ zeigt Möglichkeiten und Wege auf, Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen in der eigenen Werkstatt zu entwickeln und diese als neues Arbeits- und Geschäftsfeld zu etablieren.
Für diese Veranstaltung haben sich über 110 interessierte Fachkräfte und Führungskräfte aus ganz Deutschland angemeldet, die Anregungen für die eigene Praxis suchen oder bereits eingeschlagene Wege in diesem Qualifizierungsbereich mit Kollegen diskutieren wollen.
Auch die baden-württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz unterstützt die Aktivitäten der GWW und teilt in ihrer Pressemitteilung vom 15.12.2009 mit: „Pflegeberufe müssen attraktiver werden“ (siehe Anlage 4). „Wir brauchen in den nächsten Jahren zusätzliches Personal, um die zunehmende Zahl pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen zu versorgen. Dazu müssen wir heute die Weichen stellen“ und führt weiter aus: Als Alltagshelfer oder –begleiter könnten beispielsweise … Menschen mit leichten Behinderungen … an alltägliche Betreuungs- und Versorgungsaufgaben herangeführt und dazu befähigt werden, diese Aufgaben nach Anleitung selbstständig zu erledigen.
Veranstaltung:
10. Februar 2010
9.30 – 17.00 Uhr (siehe Programm)
Gottlieb-Daimler-Berufsschule
Böblingerstraße 73
70065 Sindelfingen
Anhang:
Tagungsprogramm
Artikel der Sozialministerin Dr. Monika Stolz


