CAP - …der Lebensmittelpunkt geht und bioSfair kommt ...

... oder „Der König ist tot – es lebe der König!“


Gärtringen, 11.02.2009

Aus CAP - …der Lebensmittelpunkt wird bioSfair - biologisch – Sozial – fairer Handel und ist in dieser Form Deutschlandweit der erste Markt, welcher am 18. Februar 2009 um 16.oo Uhr in Nagold offiziell eröffnet wird.

CAP - …der Lebensmittelpunkt ist bundesweit eine Erfolgsgeschichte, auch in Nagold. Nach anfänglich guter Kundenfrequenz ist in den letzten Jahren die Konkurrenz für den CAP-Markt gestiegen, denn am Stadtrand von Nagold haben sich mehrere Lebensmittelsdiscountern niedergelassen, was nicht spurlos am CAP-Markt vorbei ging.

Trotz Umsatzrückgang kam für die FEMOS gGmbH, dem Betreiber des CAP-Marktes eine Schließung nicht in Frage, denn die Erhaltung der Arbeitsplätze für das behinderte und nicht Behinderte Personal hatte oberste Priorität. (FEMOS gGmbH ist ein Tochterunternehmen der GWW – Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH in Sindelfingen).

Und so wurde ein neues Konzept aus der Taufe gehoben, mit dem man sich im Sortiment klar von den Wettbewerbern abheben will. Vom CAP-Modell wurde die gemeinsame Beschäftigung von behinderten und nicht behinderten Menschen übernommen, denn dies hat sich in den vielen Jahren bestens bewährt. Ziel dieses Konzeptes ist es behinderten Menschen im Alltag berufliche Möglichkeiten zu eröffnen und so auch zur Integration mit bei zu tragen.

Konzept mit Alleinstellungsmerkmal
Mit dem bioSfair – Konzept will man sich deutlich von der „Masse“ abheben und folgt auch dem biologischen Trend. Aber dabei wollte man es bei FEMOS nicht bewenden lassen, denn bioSfair steht für biologisch – Sozial – fairer Handel und ist in dieser Form Deutschlands erster Markt.

Mit diesem Konzept zielt FEMOS auf ein Kundenklientel, welches hohen Wert auf die biologische Herstellung und fairen Handel legt – diese Kunden finden in Nagold und hier speziell bei bioSfair das gewünschte Sortiment und so trägt der bioSfair auch zur Belebung der Innenstadt mit bei. Bei einem breiten Bio-Warensortiment will man es aber nicht bewenden lassen, denn bioSnack ist ein weiterer Baustein, um den Kunden die Bioprodukte näher zu bringen. Wenn es schmeckt, kann der Kunde zu Hause selbst aktiv werden, denn alle Zutaten können im Markt auch erworben werden.

An der Bio Bedientheke gibt es das entsprechende Angebot an Backwaren, Käse- und Wurstwaren und zusätzlich selbstgemachtes Antipasti. Und bei der Convinience-Insel in der Obst- und Gemüseabteilung kann der Kunde sich mit fertigen Salaten, mundgerecht gestückeltes Obst – mit und ohne Schokolade bedienen. Ein breites Angebot an Bio-Weinen rundet das breite Angebot ab und an der Getreidemühle kann der Kunde sein Mehl selbst frisch mahlen.

Der Kunde wird bei bioSfair nicht alleine gelassen und am Info-Point erfährt er alles Wissenswerte über die Produkte und zusätzlich einen Überblick über die Produktpalette.

Um den Kundenanforderungen gerecht zu werden wurden die Mitarbeiter währen der sechswöchigen Umbauphase intensiv geschult. Mit diesem Konzept werden Arbeitsplätze speziell für behinderte Menschen gesichert. Das Team aus 14 Mitarbeiten - behindert und nicht behindert ist hoch motiviert und fiebert der offiziellen Eröffnung am 18. Februar 2009 um 16.00 Uhr entgegen bevor sich am 19. Februar um 8.oo Uhr die Türen für die Kundschaft öffnen.

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