PM_11.2008

[04.12.2008] PM_11.2008


Pressemitteilung der GWW

Politische Bildung für behinderte Menschen Dank einer Spende der Firma Fliesen-Kugel

Gärtringen, 04.12.2008

Das Mitspracherecht von behinderten Menschen in Gesellschaft, Politik und Werkstatt zu stärken, ist das Ziel der GWW, denn behinderte Menschen haben keine adäquate Gelegenheit, sich nach ihrem Möglichkeiten zur realen Politik zu informieren. Dank einer Spende in Höhe von 4.000 Euro der Firma Fliesen-Kugel in Nufringen kann dies nun Wirklichkeit werden. Mit diesem Geld kann die GWW ein entsprechendes Fortbildungs-programm aufsetzen.

Seit fast zehn Jahren spende die die Brüder Lothar und Bernd Kugel für wohltätige Zwecke und versenden keine Weihnachtsgeschenke mehr an ihre Kunden. „Es hat ja jeder fast alles“ meint Bernd Kugel „und wie will man da noch das Richtige treffen“. Auf der anderen Seite haben die beiden Brüder auch gesehen, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die Unterstützung brauchen und dabei ist es ihnen wichtig, dass sie Projekte unterstützen, welche keine öffentlichen Gelder erhalten.

Das Projekt der GWW "Politische Bildung und Mitsprache von behinderten Menschen" hat die beiden Brüder sofort überzeugt und am 4. Dezember nahmen Gabi Schweigert (Heimbeirat) aus Sindelfingen und Stefan Hehr (Werkstattrat) aus Herrenberg den Scheck in Höhe von 4.000 Euro in Empfang. Beide sind schon jetzt aktiv und stellen bei ihrer Gremienarbeit immer wieder Barrieren fest. So hat zum Beispiel Stefan Hehr bei seinen Besprechungen immer eine rote Karte dabei auf der steht: Bitte in einfacher Sprache“. Diese hebt er immer, wenn ihm etwas unklar ist – und siehe da, es geht auch einfacher.

Andrea Stratmann, stellvertretende Geschäftsführerin der GWW bedankte sich bei Bernd und Lothar Kugel für die großzügige Spende, denn „Ihr soziales Engagement ermöglicht uns Schritte zu gehen, wo keine öffentliche Gelder zur Verfügung stehen“.

Mit dem Projekt will die GWW das Mitspracherecht von behinderten Menschen in Gesellschaft, Politik und Werkstatt stärken, denn behinderte Menschen haben keine adäquate Gelegenheit, sich nach ihren Möglichkeiten zur realen Politik zu informieren. Hier wird die GWW ein entsprechendes Fortbildungsprogramm aufsetzen, welches auch verbunden ist mit Besuchen des Kreis- und Landtages sowie Gesprächen mit den Abgeordneten aller Parteien.

Hierin sieht man bei der GWW einen weiteren Schritt zur Normalisierung und zur Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft. Dies erachtet man als besonders wichtig in einem Jahr, in dem, dies besonders in einem Jahr in dem Kommunal- und Bundestagswahlen anstehen.




Foto von links: Lothar und Bernd Kugel, Andrea Stratmann (GWW), Herbert Beilschmidt (GWW) und vorn Gabi Schweigert, Heimbeirätin aus Sindelfingen und Stefan Hehr, Werkstattrat aus Herrenberg

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