PM_03.2009

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Pressemitteilung GWW

Großzügige Spende von HP bringt die Bildungsmöglichkeiten der GWW in Schwung

Gärtringen, 03.03.2009

Hewlett Packard (HP) feiert dieses Jahr "50 Jahre HP Deutschland" und in diesem Rahmen hat man auch seine Partner im Blick und hat die GWW – Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH mit einer Spende bedacht.

Bei der Spende handelt sich um ein "Net-Education-Center", einer Service-Station mit zehn Lern-Laptops und einem Lehrer-Laptop im Wert von 17.000 Euro. Diese können örtlich flexibel eingesetzt werden und so hat man bei der GWW die Möglichkeit an verschiedenen Orten Schulungen durchzuführen.

Am 3. März wird um 11.00 Uhr in der Werkstatt in Sindelfingen, Waldenbucherstr.34 die Spende offiziell durch Ernst Reichart, Geschäftsführer und Direktor Personal bei HP Deutschland, übergeben. Landrat Roland Bernhard wird als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der GWW das Wort ergreifen. Für die GWW als Spenden-Empfänger hat sich HP auf Grund Jahrzehnte langer intensiver Zusammenarbeit, insbesondere durch die Arbeitsplätze im Hause HP, entschieden.

Die ersten Aufträge wurden im Jahr 1974 von Hewlett-Packard an die Herrenberger Werkstatt der GWW vergeben. Die Mitarbeiter mit einer Behinderung lieferten eine hervorragende Arbeit ab. Irgendwann entstand die Idee, behinderte Mitarbeiter der GWW direkt am Standort von HP zu beschäftigen und so behinderte Menschen ins Berufsleben zu integrieren. 1984 nahm die erste vierköpfige Gruppe der Werkstatt Herrenberg bei HP ihre Arbeit auf. Heute arbeiten an zwölf Stellen 36 GWWler für sieben Kunden. Sie übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben, wie zum Beispiel in der Leiterplattenbestückung und Montage, als Bürogehilfen oder in der Wertstoffsortierung.

Für jeden Mitarbeiter oder Mitarbeiterin mit Behinderung war es ein großer Schritt in eine ungewisse Zukunft, welcher auch mit Ängsten besetzt war. Von Seiten der GWW wurde jeder individuell beraten und betreut. Ebenso auch bei HP. Hier sorgt Waldemar Röhm seit 1996 als Verantwortlicher für die GWW-Gruppe für Kontinuität. Darüber hinaus berät Bernd Brennenstuhl – ebenfalls HP – im Rahmen seiner Funktion als Beiratsmitglied die GWW in ihrer strategischen Zielausrichtung.

Diese „Normalität“ der Arbeit in einem Unternehmen hilft das Selbstwertgefühl der behinderten Menschen zu steigern. So kann auch als Erfolg bewertet werden, dass in den 34 Jahren 14 GWWler den Sprung in ein normales Beschäftigungsverhältnis geschafft haben.

„Schön wäre es, wenn wir nicht nur Modellprojekte wie bei Hewlett-Packard hätten, sondern es normal wird, dass Menschen mit Behinderungen in einem Betrieb arbeiten können“ sagte Herbert Beilschmidt, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der GWW. Und weiter: „Sicher, nicht alle, die in den Werkstätten der GWW arbeiten, können diesen Weg gehen. Sicher ist aber auch, dass es wesentlich mehr sein könnten, wenn sich andere Unternehmen, auf ein ähnliches Abenteuer wie HP einließen. Hierzu gehört in erster Linie unternehmerischer Mut, denn eine Unterstützung durch die GWW kann als sicher gelten und staatliche Fördermittel für die Beschäftigung von behinderten Menschen stehen in der Regel zur Verfügung.“

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Seite zuletzt geändert am: 27.01.2010