Wissenswertes
Hier wollen wir Sie über Wissenswertes informieren - kurz und bündig, aber trotzdem umfassend!
14.06. - 19.06.2010
Bronze für GWW-Mannschaft in Bremen

Nach einer Woche und zwölf Spielen jubelten die Fußballspieler und Trainer der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW) über den dritten Platz bei den diesjährigen Special Olympics National Games in Bremen.
Vom 14.bis 19. Juni trafen sich dort Menschen mit Behinderung zu den siebten National Games, um in 20 Sportarten ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei dieser in Deutschland einzigartigen Großveranstaltung nahmen rund 4.550 Athleten, sowie 1.550 Trainer und Betreuer aus dem gesamten Bundesgebiet teil.
Mit dabei war auch die Fußballmannschaft der GWW Sindelfingen mit Spielern und Betreuern aus den Werkstätten Herrenberg und Calw. In einem Teilnehmerfeld von 74 Mannschaften aus ganz Deutschland wurden sie dritte und errangen damit die Bronzemedaille. Das regelmäßige Training im Rahmen der begleitenden Angebote der Werkstätten machte sich in den anspruchsvollen Vorrundenspielen gegen die Mannschaften von Einrichtungen aus Gifhorn, Köln, Moers, Niederrhein und Frankfurt bezahlt. Die GWW Sindelfingen konnte sich in spannenden Spielen durchsetzen und kam in der Finalrunde unter die sieben besten Mannschaften des Turniers. Nach weiteren hart umkämpften Spielen konnte die GWW-Mannschaft Bremen, Ansbach, Ostberlin und Niederrhein hinter sich lassen.
Geschlagen wurde sie am Ende nur von den Mannschaften Berlin-Lichtenfels und Kiel-Drachensee.
Bei den Special Olympics National Games für Menschen mit Behinderung steht ohnehin der Olympische Gedanke „ Dabei sein ist alles „ ganz im Vordergrund. Das wurde schon bei der Eröffnungsfeier durch den Special-Olympics-Eid „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben“ auf den Punkt gebracht.
Bei der Siegerehrung in der Pauliner Marsch vor dem Weserstadion, nahmen die Spieler aus den Händen von Ex-Nationalspieler und Europameister Dieter Eils mit Freude und Stolz die Bronzemedaille in Empfang.
Der Trainer Dieter Decker dazu: „Diese ereignisreiche Woche mit vielen emotionalen Momenten wird Spielern und Trainern noch lange in Erinnerung bleiben und als Motivation für die National Games 1012 in München dienen.“
29.07.2009
GWW-Fußballer wurden zum 3. Mal Baden-Württembergischer Meister
GWW-Fußballer
wurden zum 3. Mal Baden-Württembergischer Meister und haben sich für die
Deutsche Meisterschaft in Duisburg qualifiziert.
Die Auswahlmannschaft der GWW - Gemeinnützigen Werkstätten und Wohn-stätten GmbH aus Calw, Nagold, Herrenberg und Sindelfingen haben am 18. Juli beim Fußballendturnier in Mosbach die Baden-Württembergische Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen errungen und haben sich somit für die Deutschen Meisterschaften in der Sportschule des Deutschen Fußballbundes in Duisburg qualifiziert.
Die Auswahlmannschaft der GWW - Gemeinnützigen Werkstätten und Wohn-stätten GmbH aus Calw, Nagold, Herrenberg und Sindelfingen haben am 18. Juli beim Fußballendturnier in Mosbach die Baden-Württembergische Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen errungen und haben sich somit für die Deutschen Meisterschaften in der Sportschule des Deutschen Fußballbundes in Duisburg qualifiziert.

Morgens ging es mit drei Sprintern, zwölf Spielern, sowie einer Hand voll Fans und Trainer zur Baden-Württembergischen Fußballmeisterschaft nach Mosbach. Im Neckar-Elz-Stadion trafen die qualifizierten 24 Mannschaften in vier Leistungs-Kategorien aufeinander.
Unter den acht Mannschaften der stärksten Kategorie, der Leistungskategorie A, wurde die Meisterschaft ausgespielt. Die GWW-Mannschaft trat in der Finalrunde gegen die Mannschaften aus Heilbronn, Mosbach, Maria Berg, Karlsruhe, Bad Urach und Hegenberg (Meckenbeuren-Liebenau) an und ging als Sieger hervor.
Mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage, stand die GWW-Mannschaft mit dreizehn Punkten auf dem ersten Platz, der ihnen nur noch von der Mosbacher Mannschaft streitig gemacht werden konnte. Mit Anspannung wurde von den Fans und den Spielern der GWW dieses letzte Spiel Mosbach gegen Liebenau verfolgt und musste die Entscheidung bringen. Das Spiel endete nach kämpferischem Einsatz von beiden Mannschaften unentschieden und der Mannschaft der GWW war somit die Baden-Württembergische Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.
Die Freude war riesig groß und die Mannschaft der GWW - Gemeinnützigen Werkstätten & Wohnstätten GmbH waren zum dritten Mal Baden – Württembergischer Meister und somit die beste Mannschaft zwischen Heidelberg und Konstanz, Karlsruhe und Ulm.
Jetzt ruft für die GWW-Mannschaft die nächste Herausforderung, denn vom 03.09. bis zum 06.09. 2009 wird in Duisburg unter den Sieger aus allen Bundesländern der Deutsche Meister ermittelt. Spieler und Trainer freuen sich schon auf das Kräftemessen und hofft auf ein gutes Abschneiden.
25.11.2008
UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen
Die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen wird in Deutschland noch in diesem Jahr erwartet.
Die Konvention wird ein Fundament für eine weiter entwickelte Behindertenpolitik darstellen, denn sie leitet eine Behindertenpolitik ein, die weitestgehend auf Beteiligung und Einbeziehung aller Bürger hinarbeitet.
Um nur zwei Beispiele zu nennen:
Es gibt auf allen Ebenen Handlungsbedarf, politisch, aber auch in den Einrichtungen und den Köpfen der Mitbürger. Wir werden die nächsten Schritte beobachten und die Folgen mit den Menschen mit Behinderungen besprechen.
Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Bundestag oder beim Institut für Menschenrechte.
Die Konvention wird ein Fundament für eine weiter entwickelte Behindertenpolitik darstellen, denn sie leitet eine Behindertenpolitik ein, die weitestgehend auf Beteiligung und Einbeziehung aller Bürger hinarbeitet.
Um nur zwei Beispiele zu nennen:
- Die Konvention sieht eine gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung vor. In Deutschland ist dies aber bisher nur für 16% aller Kinder mit Behinderungen Realität.
- Weiterhin wird ein Recht auf Arbeit formuliert, was unser derzeitiges Recht auf freie Berufswahl und Berufsausübung deutlich ausweiten wird.
Es gibt auf allen Ebenen Handlungsbedarf, politisch, aber auch in den Einrichtungen und den Köpfen der Mitbürger. Wir werden die nächsten Schritte beobachten und die Folgen mit den Menschen mit Behinderungen besprechen.
Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Bundestag oder beim Institut für Menschenrechte.
19.06.2008
GWW und KD-Sondermaschinenbau gründen die Stiftung ZENIT zur Integration benachteiligter Menschen
Mit der Gründung der Stiftung ZENIT - Zentrum für Eingliederung, Nachteilsausgleich, Integration und Teilhabe wollen die Stifter Dr. Matthias Kleinert und Robert Krauß, Eigentümer der KD-Sondermaschinenbau GmbH aus Holzgerlingen und die GWW – Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH Sindelfingen, insbesondere wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen bei der Integration unterstützen und ihnen eine Chance geben, denn Menschen mit einer Behinderung dürfen nicht zu den Randgruppen unserer Gesellschaft gehören. Am 19.Juni 2008 war es dann so weit, als die Stiftung der Presse vorgestellt wurde. Landrat Bernhard Maier hob noch einmal die glücklichen Umstände im Vorfeld ab und zollte den Stiftern Krauß und Kleinert seine Anerkennung, „denn es ist nicht üblich, dass man seine Firma so einfach in eine Stiftung einbringt“ und weiter zum Stiftungszweck: „Die staatlichen Fördertöpfe sind starr“ und es gebe nun einmal Menschen, die ein persönliches Schicksal haben, welches sich nicht an den starren Töpfen orientiert.
Matthias Kleinert, ehemaliger Regierungssprecher im Land brachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Günther Oettinger mit, der schon beim Start der Festzeltgarniturenfertigung in Holzgerlingen zu Gast war. Er betonte auch, dass man hier ein Zeichen setzen will, denn „dies ist ein Beispiel aus Baden-Württemberg für Deutschland“. Rainer Knapp, Geschäftsführer der GWW und Stiftungsvorstand dachte schon an die konkrete Arbeit der Stiftung, denn „das bringt jetzt einen richtigen Schub, Dinge anzugehen, die bisher nicht möglich waren“.
Seite zuletzt geändert am: 02.07.2010
Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.
was wir nicht wissen, ein Ozean.
Isaac Newton
