Archiv


19.12.2007

Ergänzung zur Information vom 14.12.2007



14.12.2007

Wichtige Information für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werkstätten der GWW und deren gesetzliche Vertreter

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GWW,

nachfolgend finden Sie wichtige Information für Sie oder Ihre gesetzliche Vertreter:
Bitte prüfen Sie die folgenden Unterlagen, ob Sie zu den Anspruchsberechtigten gehören.
Ihr Antrag muss bis zum 31.12. 2007 gestellt werden,

wenn:
  • Sie 2003 und 2004 Anspruch auf Grundsicherung hatten
  • Ihre Eltern 2003 und 2004 Anspruch auf Kindergeld hatten
  • das Kindergeld, das Ihren Eltern zusteht, auf Ihre Grundsicherung angerechnet wurde (Sie also 154€ weniger Grundsicherungsleistungen im Monat erhalten haben) und
  • Sie dagegen keinen Widerspruch eingelegt haben

Die Anrechnung des Kindergeldes (Anspruch der Eltern) auf die Grundsicherungsleistung des „Kindes“ hat das Bundesverwaltungsgericht verneint, viele hatten aber damals bei ihrem Bescheid keinen Widerspruch eingelegt.

Am 17.10.07 hat das Bundessozialgericht entschieden, dass der § 44 SGB X auch auf das damalige Grundsicherungsgesetz anzuwenden ist. Das bedeutet, dass eine Nachzahlung der zu Unrecht vorenthaltenen Leistungen vorgesehen ist. Dies gilt 4 Jahre rückwirkend, dazu müssen Sie einen Antrag stellen. Dazu müssen Sie den Antrag bis 31.12.07 stellen.


Weiters entnehmen Sie bitte den Anlagen:

Schreiben des Landesverbandes Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.

Musterantrag



10.08.2007

Helfen Sie mit, eine Million Unterschriften für die Rechte von behinderten Menschen zu sammeln!

Die GWW unterstützt die Aktion „Eine Million Unterschriften für Menschen mit einer Behinderung“. Hier können Sie sich direkt an der Aktion beteiligen, denn die Organisatoren brauchen DRINGEND Ihre Hilfe - ihnen fehlen noch ca. 800 000 Unterschriften!

Seit 1997 setzt sich das Europäische Behindertenforum (EDF) für die Rechte der 50 Millionen behinderten Menschen in der Europäischen Union ein.

Obwohl bereits bedeutsame Schritte im Hinblick auf die Nichtdiskriminierung der behinderten Menschen gemacht wurden, stehen viele Probleme weiterhin offen, wie z. B. die Gleichbehandlung in Beruf und Beschäftigung, der Zugang zu Bildung und Information, Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie Standards, um zugängliche Produkte und Dienstleistungen zu gewährleisten.

Im Jahre 2007, Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle, startet das EDF eine Kampagne von einer Million Unterschriften, mit dem Ziel, eine stärkere und effektivere europäische Gesetzgebung für Behinderte durchzusetzen. Die Europäische Blindenunion (EBU) unterstützt tatkräftig diese Kampagne und beabsichtigt, alle Blinden und Sehbehinderten, sowie ihre Familien und Freunde in Europa zu mobilisieren, um gemeinsam dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Die Unterschriftenaktion läuft bis zum 30. September 2007. Die Unterschriften werden am 4. Oktober 2007 dem Präsidenten Der Europäischen Kommission, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments und der portugiesischen Präsidentenschaft übergeben.

Wir zählen auf Sie, damit diese Kampagne ein voller Erfolg wird. Lassen Sie uns gemeinsam handeln, um bessere Lebensbedingungen für alle behinderten Menschen in der Europäischen Union zu schaffen.

Caroline Fakhr, Europäische Blindenunion, Paris



15.06.2007

Ein landesweit einzigartiges Kooperations- und Integrationsprojekt geht an den Start

Ministerpräsident Günther H. Oettinger macht sich selbst ein Bild von diesem ungewöhnlichem Industrieprojekt und wird persönlich zusammen mit Landrat Bernhard Maier den Start der neuen industriellen Festzeltgarniturenfertigung in Holzgerlingen vornehmen.

Die GWW -Gemeinnützige Werkstätten & Wohnstätten GmbH und die RUKU GmbH & Co. KG aus Illertissen starten ihr gemeinsames Projekt, die Fertigung von Festzeltgarnituren.

Mehr zu diesem Projekt und der Kooperation finden Sie in unserer Pressemitteilung 15073


Pressevertreter erhalten bei der Veranstaltung eine umfangreiche Pressemappe!



29.05.2007

Benchmarking – Lernen von den Besten

Die GWW beteiligt sich zusammen mit 13 anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe am Projekt "Benchmarking für den Begleitungs- und Rehabilitationsbereich der Werkstätten".
In Kooperation mit dem Institut für Technologie und Arbeit der Universität Kaiserslautern werden über den Zeitraum eines Jahres Indikatoren erhoben, um sich mit den besten Einrichtungen zu vergleichen und von diesen zu lernen. Dies erfolgt durch die Identifizierung der bestmöglichen Vorgehensweisen („Best Practices“), der anschließenden Anpassung auf die eigenen Belange und deren Umsetzung.

Benchmarking beinhaltet die Suche nach den besten Prozessen, Vorgehensweisen oder Ergebnissen, die für die jeweiligen Aufgaben im eigenen Unternehmen relevant sind. Objektive Messungen, aber auch das Erfragen des subjektiven Erlebens, der in der GWW arbeitenden Menschen mit Behinderung, geben Aufschluss auf die Qualität der Leistungen.

Eines der wichtigsten Prinzipien hierbei ist es, Benchmarking als ständigen Prozess in der GWW zu etablieren, um damit langfristig und in allen Bereichen nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.


Wenn Sie an weiteren Informationen Interesse haben, wenden Sie sich bitte an:

Frau Britta Bender
Mail: britta.bender@gww-netz.de



23.05.2007

GWW beendet die Diskussion um die Existenz des CAP-Marktes in Nufringen

Vor Jahresfrist war die GWW und die Tochterfirma FEMOS mit ihren CAP-Markt in Nufringen unverhofft in die Diskussion der Kommunalpolitik geraten. Im Zusammenhang mit der Verwertung der gemeindeeigenen Fläche an der B 14 und dem Gutachten der GMA (Gesellschaft für Markt- & Absatzforschung) wurde die dauerhafte Präsenz des Nufringer CAP-Marktes in Zweifel gezogen.

Mehr zu diesem Thema finden sie in der Pressemitteilung 15070



16.05.2007

Staatssekretär Dieter Hillebrand auf Besuch bei der GWW

Staatssekretär Dieter Hillebrand und Ministerialrat Walter Kohler im Gespräch mit Geschäftsführer Rainer Knapp
Der Behindertenbeauftragte der Landesregierung, Staatssekretär Dieter Hillebrand und Ministerialrat Walter Kohler waren zu Gast bei der GWW.

Bei seinem Besuch informierte sich Hillebrand ausführlich über die GWW und im speziellen zum Stand der Qualifizierung/Ausbildung zum „Betreuungsassistenten“.

Herrn Hillebrand und Herr Kohler sprachen mit den Teilnehmern der Qualifizierungsmaßnahme zum „Betreuungsassistenten“ und ließen sich aus erster Hand von den Menschen mit Behinderung über deren persönliche Erfahrungen mit der Qualifizierung berichten. „Die Chance zur beruflichen Weiterqualifizierung war für mich eine wichtige Lebenswende„ so brachte ein Teilnehmer der Runde für sich auf den Punkt. Deutlich wurde, welche positiven Auswirkungen gezielte Bildungsmaßnahmen für Menschen mit Handicap haben.

Zum Abschluß des Besuches wurde die neue Fertigungsstätte der GWW in Holzgerlingen besichtigt. Hier werden nach industriellen Maßstäben Festzeltgarnituren gefertigt. Besonders hervorzuheben ist der neue Weg bei der Zusammenarbeit von Werkstatt-, Integrations- und gewerblichen Mitarbeitern, mit dem ein sehr hoher „Normalisierungsgrad" der Beschäftigung gemessen am ersten Arbeitsmarkt erreicht wird.



26.04.2007

Fachvortrag über „Freiheitsentziehende Maßnahmen“

Unter fürsorglichen Gesichtspunkten sollen behinderte und kranke Menschen vor Gefahren geschützt werden, gleichzeitig darf deren Bewegungsspielraum nicht eingeschränkt werden.

Zum Schutz der Betroffenen besteht häufig die Notwendigkeit der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen, z.B. Bauchgurt am Rollstuhl, Bettgitter, Rollstuhltische etc. – alle diese Maßnahmen sind genehmigungspflichtig beim Amtsgericht.

Herr Hornikel informiert über Antragstellung, das gerichtliche Verfahren und die Genehmigung. Er beantwortet gerne Ihre Fragen und lässt viel Raum für eine Diskussionsrunde.


Referent:
Dirk Hornikel, Richter am Amtsgericht Calw

Beginn: 9:30 Uhr
Wohnheim Calw-Stammheim (im Saal)
Mörikestr. 12
75365 Calw-Stammheim

Getränke und ein kleiner Imbiss werden angeboten.
Eintritt frei!


Rückmeldung zum Vortrag:
GWW – Wohnbereich Calw
Verwaltungsbüro
Mörikestr. 12
75365 Calw – Stammheim
Fax: 07051 / 931389


Wir laden herzlich dazu ein

GWW
Wohnbereich Calw

Diakonie
Betreuungsverein der Diakonie im Landkreis Calw e.V.



26.03.2007

Rechte behinderter Menschen werden gestärkt

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderung verabschiedet. Ziel ist die Chancengleichheit von weltweit über 600 Millionen behinderten Menschen zu verwirklichen. Dabei wird neben der sozialrechtlichen Absicherung deutlich auch die Perspektive der Menschenrechte betont. Die Konvention beschreibt dazu ausdrücklich Rechte auf Leben, Arbeit, Teilhabe am öffentlichen, politischen, kulturellen Leben und Barrierefreiheit.


Mehr Informationen finden Sie unter:

www.deutscher-behindertenrat.de



28.03.2007

Fachtagung zum "Persönlichen Budget"

Bei der GWW wird das Thema "Persönliches Budget" intensiv vorangetrieben. Im Rahmen des von der GWW initiierten Projektes wird seit November 2005 im Auftrag des Kreistages eine praktische Erprobung durchgeführt. Diese soll bis Ende 2007 laufen und man erhofft sich dadurch Erfahrungen im Umgang mit dem Persönlichen Budget aus Sicht der Budgetnehmer, der Einrichtungen und Leistungserbringer und der zahlenden Leistungsträger.

Im März 2007 fand hierzu im Landratsamt Böblingen eine Fachtagung zum Projekt "Persönliches Budget" statt.

Auf dieser Fachtagung sind alle Interessentengruppen zu Wort gekommen und die über 70 Teilnehmer konnten sich ein sehr umfassendes und vielfältiges Bild vom Nutzen des Persönlichen Budgets machen. Insbesondere die Beiträge der Budgetnehmer (Menschen mit Behinderungen) gaben einen guten Einblick in ihre Erfahrungen und machten für die Teilnehmer die Erwartungen und Bedenken gut sichtbar. Obwohl es erst zwölf konkrete Budgetnehmer gibt und viele Fragen noch offen sind, war eine deutliche Aufbruchstimmung und der Wille zu einer guten Kooperation im Landkreis spürbar.


Zu der Tagung gibt es auch ein Protokoll mit allen Beiträgen und kann bestellt werden beim

Landratsamt Böblingen
Kreissozialamt
Frau Susanne Lechler
Parkstraße 16
71034 Böblingen

per Telefon: 07031 / 663-1179
oder per E-Mail: s.lechler@lrabb.de



22.02.2007

GWW erhält Kooperationspreis

Im Rahmen der Werkstätten:Messe Nürnberg werden jedes Jahr von der BAG:WfbM bundesweit Preise in den folgenden Kategorien ausgeschrieben:
  • Produktpreis
  • Kooperationspreis
  • Bildungspreis
Die GWW hat sich dieses Jahr um den Kooperationspreis beworben und die Auszeichnung erhalten:

Für seine Kooperation mit RUKU, dem Marktführer bei Festzeltgarnituren und Biergartenmöbel hat die GWW am 22. Februar auf der 27. Werkstättenmesse in Nürnberg den begehrten "Kooperationspreis für eine vorbildliche Partnerschaft zwischen einer Werkstatt und eines Betriebs der Erwerbswirtschaft" erhalten. Geschafft werden dadurch 60 neue Arbeitsplätze im neuen Werk in Holzgerlingen.

Mehr Information finden Sie unter:
www.werkstaettenmesse.de/page/lectures
klicken Sie hier auf "Auszeichnungen"

oder unter

www.gww-netz.de/pressemitteilungen.html
Hier finden Sie die Pressemitteilung der GWW und Fotomaterial.



19.01.2007

GWW-Kalender prämiert

Unser GWW-Kalender wurde bei der Internationalen Kalenderschau in Stuttgart zum zweiten Mal prämiert.

Im Haus der Wirtschaft in Stuttgart wurde am 18. Januar 2006 im Rahmen der 57. Internationalen Kalenderschau vor über 600 Ehrengästen die Prämierung der Kalender durch Wirtschaftsminister Ernst Pfister vorgenommen.
Unter 1094 eingereichten Kalender erhielt der GWW-Kalender eine „besondere Anerkennung für ein Kreatives Projekt“!


Mehr zur Preisverleihung finden Sie auch in unserer Pressemitteilung


Die Kalenderschau ist noch bis zum 11. Februar im

Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg
Willi-Bleicher-Str. 19
70174 Stuttgart

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag und Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr

Mehr hierzu finden Sie unter:
Internationale Kalenderschau Stuttgart

Seite zuletzt geändert am: 22.04.2008